Tag 13, 01. August 2008 - Neues Auto, neues Glück
Nach einem Tipp von Andie sind wir nicht direkt nach Santa Maria gefahren, sondern haben stattdessen in Pismo Beach übernachtet. In Santa Maria hatten wir kein Hotel gebucht und waren somit flexibel.
Zuvor haben wir aber am San Francisco Airport unser Auto getauscht. Der Toyota verlangte unbedingt nach einer Durchsicht, so dass wir ihn nach rund 2000 Meilen gegen ein anderes Auto der Compact-Klasse getauscht haben. Jetzt fahren wir einen Chevrolet Cobalt, wieder in rot. Man merkt dem Auto sofort an, dass es ein amerikanisches Modell ist. Es fährt sich ruhig und gemächlich und schluckt mehr Sprit oder hat einen kleineren Tank, vermutlich beides. Jedenfalls hat dieses Model nur eine Reichweite von 300 Meilen pro Tankladung. Der Toyota schaffte um die 450.
Auch wenn der Highway 101 uns wesentlich schneller ans Ziel gebracht hätte, haben wir den California 1 genommen und es hat sich gelohnt. Der One führt direkt an der Küste des Pazifik entlang. Deshalb heißt er auch "Pacific Coast Highway". So hatten wir für mehr als hundert Meilen Berge auf der linken Seite und Wasser auf der rechten. Ab und zu fuhren wir durch ein paar Dörfer, aber von den Großstädten blieben wir verschont. Teilweise wurde es ganz schön kurvig und an manchen Stellen sind wir auch direkt durch die Wolken gefahren. Das war dann recht gespenstisch, aber eine Reise wert. Die Landschaft ist wirklich traumhaft.
Schließlich sind wir dann auch in Pismo Beach angekommen, einem kleinen eigentlich verschlafenen, aber von Touristen überrannten Dörfchen mitten zwischen Los Angeles und San Francisco am Pazifik. Nach einiger Suche haben wir dann noch ein (das letzte!) Zimmer im "Ocean Palms Motel" bekommen.
Am abend waren wir direkt an der Küste und schon mal mit den Beinen im Pazifik. Für's Baden war es aber zu kalt, zu dunkel und zu gefährlich.
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