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Grand Canyon

Tag 5, 24. Juli 2008 - Born to be wild

Auf dem Weg zum Grand Canyon haben wir noch in Vegas einen Stop am Hard Rock Café gemacht und dann getankt. In den USA zahlt man zuerst, tankt dann, und bekommt gegebenenfalls sein Restgeld wieder. Bei den Spritpreisen sind wahrscheinlich zu viele zu Gelegenheitsdieben geworden. Dabei haben wir für weniger als einen Euro pro Liter getankt.

Nur ein paar Meilen hinter Vegas ist schon der Hoover Dam. Leider ist momentan nicht so viel Wasser gestaut - eventuell wegen des Baus des Hoover Dam Bypass, ein Highway, der nicht direkt über den Damm führt. Dafür sieht man den normalen Wasserspiegel an den Felskanten.

Die nächsten Tage werden wir viel auf Achse sein und nur kurz am Grand bzw. Bryce Canyon verweilen. Dafür nehmen wir aber die etwas längeren Wege mit besserer Aussicht.

So haben wir statt des schnöden Interstate 40 einen Teil der Route 66 mitgenommen und einen Hauch von Freiheit genossen. Es ist wirklich einsam dort - es gibt meilenweit keine Menschenseele. Nur gelegentlich kamen uns ein paar Harleys entgegen.

Als wir am Grand Canyon ankamen wurde es bereits dunkel. Etwas, was hierzulande wesentlich schneller passiert als zu Hause. Die Dämmerung dauert gerade mal 30 Minuten, dann ist es duster. Trotzdem ist der Anblick des Grand Canyon schlichtweg atemberaubend.


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